Neue Webseite für das soziale Basel

Gemeinsame Medienmitteilung der Christoph Merian Stiftung (CMS), der GGG Basel und des Departementes für Wirtschaft, Soziales und Umwelt -- Die neue Webseite sozialesbasel.ch hilft schnell das richtige Angebot zu finden.

Die gute Nachricht lautet: Im Kanton Basel-Stadt gibt es mehrere hundert soziale Institutionen. Aber: Nicht nur für Ratsuchende, sondern auch für Sozialarbeitende ist es anspruchsvoll, den Überblick über das grosse Angebot zu behalten.

Hier will die neue Webseite sozialesbasel.ch helfen: Mit wenigen Klicks kann das richtige Angebot gefunden werden. Die Suche erfolgt mit Stichworten zu Fachthemen und Organisationen. Das Ergebnis kann weiter gefiltert werden, sodass am Schluss ein oder mehrere Angebote zur Auswahl stehen.

Die Entstehung der Webseite sozialesbasel.ch hat eine längere Vorgeschichte. Im April 2011 wurden anlässlich einer Tagung der Sozialkonferenz verschiedene Handlungsansätze ausgearbeitet, welche die Koordination und Effizienz der sozialen Dienstleistungen in Basel verbessern sollten. Daraus entstand die Idee eines One-stop-shops, also einer zentralen Beratungsstelle für sozial Benachteiligte. Im Rahmen von Workshops und Expertengesprächen äusserten die meisten sozialen Institutionen in der Folge jedoch Vorbehalte gegenüber dieser Projektidee. Deshalb und aufgrund der Resultate einer in Auftrag gegebenen Studie des Büros BASS im Jahr 2013 entschlossen sich die drei Projektpartner CMS, GGG und das Departement WSU des Kantons Basel-Stadt, die Realisierung eines Online-Verzeichnisses voranzutreiben. Die Fachleute im sozialen Basel bezeichneten dies als den grössten Bedarf.

Nach einer Vorprojektphase zur Machbarkeit 2014/15 gaben CMS, GGG und WSU den Startschuss für das Umsetzungsprojekt. Die sozialen Institutionen wurden bewusst in das Projekt einbezogen, die Einteilung der sozialen Angebote in Bereiche und Kategorien wurde in Abstimmung mit einer Fachgruppe vorgenommen. Im Juni 2016 erfolgte bei sozialen Institutionen und Betroffenen eine zweiwöchige Testphase, um die Funktionalität der Webseite auf Herz und Nieren zu prüfen. Aufgrund dessen wurden nochmals letzte Anpassungen vorgenommen. Und seit heute ist die Plattform sozialesbasel.ch online.

Das Online-Verzeichnis erleichtert das zielgerichtete Auffinden von Angeboten für Betroffene. Aber auch Profis in privaten und staatlichen Stellen können von der Webseite profitieren, indem sie Klientinnen und Klienten einfacher an spezialisierte Fachstellen weiterweisen können. Ausserdem besteht mit der Infothek des GGG Wegweisers ergänzend eine Anlaufstelle, die mit direkter Beratung weiterhilft, wenn jemand bei der Onlinesuche nicht weiterkommt.

Gepflegt wird die Webseite sozialesbasel.ch durch den GGG Wegweiser, dies unter massgeblichem Einsatz von Freiwilligen. CMS, GGG und WSU fungieren als Träger der Plattform sozialesbasel.ch und finanzieren diese gemeinsam.

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