Schul-Provisorium auf der Voltamatte: Beginn der Vorbereitungsarbeiten

Medienmitteilung der Regierungsrätlichen Delegation Schulraumplanung -- Gegen das Baubegehren für die Platzierung temporärer Schulbauten auf der Voltamatte sind keine Einsprachen eingegangen. Deshalb wird kommende Woche mit den Vorberei-tungsarbeiten für die anschliessende Montage der Module begonnen. Die Schulpavillons bieten Platz für zwölf Primarklassen, zwei Kindergärten sowie Tagesstrukturen. Die temporäre Schule wird ihren Betrieb auf Beginn des Schuljahres 2017/2018 aufnehmen.

Im September 2016 hat der Regierungsrat seinen Entscheid bekannt gegeben, auf der Voltamatte eine provisorische Schule als dringend erforderliche Erweiterung für das Schulhaus Volta zu errichten. Da es sich bei der Voltamatte um eine Grünzone handelt, wurde im Herbst ein entsprechendes Baubegehren publiziert, gegen welches erfreulicherweise keine Einsprachen eingegangen sind. Somit kann die temporäre Schule wie vorgesehen termingerecht erstellt werden.

Inzwischen wurde auch eine öffentliche Ausschreibung für die temporären Schulbauten auf der Voltamatte durchgeführt. In der kommenden Woche wird nun mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen. Zuerst werden die notwendigen Fundamente erstellt; zum Schutz der architektonisch wertvollen Keltensiedlung werden dabei die Fundamente nicht tief im Boden verankert, sondern flächig auf dem Rasen angebracht. Ab April werden dann die Schulpavillons einzeln angeliefert und auf der Voltamatte montiert. Hierfür wird während rund 3-4 Wochen ein Pneukran zum Einsatz kommen. Da vorgefertigte Module verwendet werden, wird dabei nur wenig Baulärm entstehen.

Ab Mitte August 2016 bieten die temporären Schulbauten eine zwischenzeitliche Heimat für 12 Primarklassen, zwei Kindergärten sowie Tagesstrukturen. Das Provisorium besteht aus insgesamt drei dreigeschossigen Pavillons mit je vier Räumen pro Etage. Insgesamt stehen somit 36 Klassenräume und ein zusätzlicher Raum für Tagesstrukturen zur Verfügung. Einen Grossteil der Voltamatte kann die Bevölkerung weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Das Provisorium auf der Voltamatte befindet sich in unmittelbarer Nähe des künftigen definitiven Schulstandortes Lysbüchel an der Elsässerstrasse. Die Planungsarbeiten für das neue Schulhaus Lysbüchel laufen auf Hochtouren; das Provisorium auf der Voltamatte soll als Übergangslösung während längstens drei Jahren genutzt werden. Sobald das neue Schulhaus Lysbüchel betriebsbereit ist, werden die Primarschulklassen vom Provisorium ins definitive Schulhaus umziehen, welches in bestehenden Gebäuden auf dem ehemaligen Coop-Areal untergebracht wird. Unmittelbar danach werden die temporären Schulbauten entfernt und die Voltamatte wieder hergerichtet.

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